Naomi Nota

Naomi ist Doktorandin in der Communication in Social Interaction (“Kommunikation in sozialer Interaktion”) Gruppe am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik und dem Donders-Zentrum. Sie wuchs in Frankreich auf und studierte Sprachwissenschaften in Leiden. Nach einjähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut begann sie 2019 mit ihrer Promotion.

Sie untersucht, wie Körpersprache (zum Beispiel Blickrichtung, Gesichtsausdruck und Gesten) die Sprachverarbeitung beeinflusst. Ihr Ziel ist es, die größeren Zusammenhänge der menschlichen Sprachverarbeitung im Kontext von Gesprächen und nonverbaler Kommunikation zu erforschen.

Naomi liebt es zu zeichnen und ist gern draußen, zum Beispiel beim Klettern (obwohl das in den Niederlanden eher drinnen als draußen stattfindet).


Wie findet man ’sound solutions‘?

Bis zum Jahr 2050 wird erwartet, dass weltweit etwa 2,5 Milliarden Menschen von Hörverlust betroffen sein werden. Diese Prognose ist vor allem auf das erwartete Bevölkerungswachstum und die Alterung der Bevölkerung zurückzuführen. Ein Hörverlust kann zu Schwierigkeiten beim Verstehen von Gesprächen und sozialer Isolation führen. In diesem Blog gehen wir der Frage nach, was wirklich wichtig ist, um gesprochene Sprache zu verstehen, und spekulieren über Klanglösungen für die Zukunft!


Sprechende Körper

Menschen benutzen ihren Körper, wenn sie sprechen – sehr viel. Wir verändern zum Beispiel unsere Haltung, bewegen unseren Kopf, gestikulieren mit unseren Armen und Händen, und benutzen Gesichtsausdrücke, um verschiedene Dinge rüber zu bringen. Sprich, visuelle Signale sind ein essenzieller Bestandteil menschlicher Kommunikation, zumindest in vielen Kulturen.


Über das kreieren von Androiden die von elektrischen Schafen träumen

Wir schreiben das Jahr 2049. Wir koexistieren inzwischen mit künstlicher Intelligenz. Menschenähnliche  Agent*Innen sind vollständig in unserer Gesellschaft integriert und haben alltägliche Jobs. Sowohl ihr Verhalten als auch ihr Aussehen ist völlig menschlich. Wie in dem dystopische Film ‘Blade Runner’, der von Philip K. Dicks Roman ‘Träumen Androide von elektronischen Schafen’ oder in der jüngsten TV-Serie ‘Westworld’  können Humanoide alle äußerlichen Erscheinungen annehmen, welche wir normalerweise einem tatsächlichen Bewusstsein zuschreiben, und sich dabei seiner/ihrer selbst bewusst sind. Mit anderen Worten, wir haben den Zeitpunkt erreicht, an dem das technologische Wachstum unkontrollierbar und irreversibel wird und zu unvorhersehbaren Veränderungen der menschlichen Zivilisation führt. 


Auch schon rausgezoomt während des Videoanrufs?

Stell dir vor, dein Bildschirm friert ein und deine Freunde oder Kollegen klingen plötzlich wie Roboter. Du möchtest reden, bist dir aber nicht sicher wann du anfangen kannst, ohne jemanden zu unterbrechen. Es wird unbehaglich still. Dein Bildschirm wird schwarz.